Montag, 30. November 2015
Donnerstag, 19. November 2015
"..... dann sinn' ich auf Lieder" - 29.11.2015 im "Alten Zolln", Lübeck
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Geibel-Teller
(Porzellanmalerei
von Dorte Jaich, Arnis 1994). – Den Teller erhielt Jürgen Schwalm 1994 bei den
“Literaturtagen Neumünster” als Ehrengabe nach seinem Geibel-Vortrag (“Ich bin
ein altes Krokodil”).
„---dann
sinn’ ich auf Lieder“
Mitglieder
des Lübecker Autorenkreises lesen Gedichte von Emanuel Geibel anlässlich
seines 200. Geburtstages.
Mitwirkende:
Klaus Rainer Goll, Brigitte Halenta, Regine Mönkemeier und Jürgen Schwalm.
Literarischer
Frühschoppen im „Alten Zolln“ (Lübeck, Mühlenstraße 93/95) am Sonntag, d. 29.
November 2015, 11.00 Uhr.
Mittwoch, 21. Oktober 2015
VOM LEBEN UND ÜBERLEBEN - Auferstehungskirche, Lübeck, 5.11.2015
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Jürgen Schwalm: “Der Weg in den Herbst”,
Collage, 2001
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Auferstehungskirche
Lübeck, Marliring 1
23566 Lübeck
DONNERSTAG, 5.
NOVEMBER 2015, 17.00 UHR
VOM
LEBEN UND ÜBERLEBEN
Worte
und Klänge
Eine
Abendveranstaltung mit dem Lübecker Autor
Jürgen Schwalm
und dem Instrumentalkreis der
Auferstehungsgemeinde
unter der Leitung von Peter Rehberg
Der Eintritt ist frei –
Spenden werden dankend angenommen
*
SCHREIBEN
vom Bittersalz der Not
und vom Beständigen
SCHREIBEN
vom Friedenstraum
der unzerstörbar bleibt
SCHREIBEN
aber auch vom Mondlicht trinken
und mit dem Sonnenstaub tanzen
und
LEBEN LEBEN
Donnerstag, 1. Oktober 2015
Almanach deutschsprachiger Schriftsteller-Ärzte 2016
Mittwoch, 16. September 2015
299. Literarischer Frühschoppen am 27.09.2015
Montag, 15. Juni 2015
Jürgen Schwalm: Rückblenden
Jürgen Schwalm
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Erinnerungen 1. Teil
Frühe Jahre
2. Auflage
2015
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| Jürgen Schwalm 1938, Ölbild von Theodor Schwalm |
Die Priester in schimmernden Gewändern unter dem Baldachin segneten das Land. Gebetsgemurmel und Vogelgesang. Weihrauch-schwaden stiegen empor.
Und immer wieder wurde an den Wegebiegungen angehalten, an den vielen kleinen Kreuzwegstationen, Andachtsstätten und an einem Brückenhäuschen mit dem heiligen Nepomuk. Hier stand ein Kruzifix, auf dem der Leib Christi mit schwärzlichem Ölfarbenblut naturalistisch beträufelt war, dort verbargen sich in überdachten Nischen und Kapellen Heilige, die verzückt himmelwärts blickten, das Kreuz ans Herz pressend, und gipserne blau gestrichene Madonnen lächelten, als hätten sie süßes Naschwerk zu verteilen.
Das war eine bunte Bilderflut, von der eine verlockende Anziehungskraft ausging und der Wunsch, in ihre geheimnisvollen Abgründe abzutauchen…
Jürgen Schwalm
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Erinnerungen 2. Teil
Aufschlüsse und Verwerfungen
2. Auflage
2015
Aufschlüsse und Verwerfungen
2. Auflage
2015
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| Jürgen Schwalm 1982 |
Gleich in der ersten Vorlesung fragte er: „Wer von Ihnen kann nähen?“
Einige Studentinnen meldeten sich zögerlich, weil sie nicht wussten, worauf die Frage hinauslief. Von den Studenten war ich der einzige, der den Finger hob. Dass jetzt schon einige meiner Kommilitonen kicherten, war die Folge der damaligen Rollenverteilung: Männer durften kein Interesse an „weiblichen“ Handarbeiten haben oder äußern.
Keller fragte weiter: „Wer kann stricken?“ Ich meldete mich abermals.
Und nochmals fragte Keller: „Wer kann häkeln?“ Wieder hob ich als einziger Mann die Hand. Das Gekicher im Auditorium war inzwischen zu lautem Gelächter angeschwollen…
Da sagte Keller: „Dann sind Sie ja wohl der einzige Mann, den ich im Präparierkurs gebrauchen kann.“
Da machten meine Kommilitonen schiefe Gesichter, und ich pries meine Schwestern, die mich schon in frühster Jugend in die Propädeutik der Handarbeiten eingewiesen hatten…
Mittwoch, 27. Mai 2015
"Wär ich König auf deinem Zaun"
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