Samstag, 18. Juni 2016
Samstag, 11. Juni 2016
Mohn
Samstag, 4. Juni 2016
"Auf Urgroßvaters Spuren in Japan" - Vortrag von Dr. Jürgen Schwalm, Lübeck, am 8. Juni 2016
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Japanische
Lackarbeit, 19. Jh., aus J. J. Rein: Japan-Handbuch, 2. Teil (1886)
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Mittwoch, 8. Juni 2016,18.00 Uhr
Garten der Gemeinnützigen Gesellschaft
Lübeck, Königstr. 5
Vortrag von Dr.
Jürgen Schwalm, Lübeck
„Auf Urgroßvaters
Spuren in Japan“
Der Urgroßvater des Referenten, der Geograph Prof. Dr.
Johannes Justus Rein (1835-1918), durchreiste im Auftrag der preußischen
Regierung in den Jahren 1873-75 Japan und publizierte seine
Forschungsergebnisse in seinem epochalen zweibändigen Werk „Japan - (Natur,
Bevölkerung, Wirtschaft und Gewerbe)“. In Shiramine/Hakusan wurden Rein ein
Denkmal und eine Gedenkstätte errichtet. Bei Einladungen nach Japan durfte
Schwalm erfahren, dass die Erinnerung an Rein im Lande lebendig geblieben ist.
In seinem Vortrag wird Schwalm darstellen, wie sehr das Vermächtnis seines
Urgroßvaters sein eigenes literarisches Schaffen inspiriert hat.
-Der Eintritt ist frei-
Samstag, 28. Mai 2016
Funchal / Madeira
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Jürgen
Schwalm: Grün 3, elektronische Farbstudie, 2016
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Jürgen Schwalm
Funchal /Madeira
Wolkenschiffe erkunden den Himmel über Funchal,
aber drunten erteilen die Gärten den Blüten Unterricht:
Taucht die Pinsel in die Farbtöpfe
und betupft damit unser Kleid,
mischt Sonnengelb und Meeresblau und denkt daran:
Aus Gelb und Blau ist unser Grün entstanden.
(aus dem Zyklus: Der
Blütengarten)
Sonntag, 22. Mai 2016
Literarisches Gespräch am 26. Mai 2016 - Bildersaal der Gemeinnützigen Gesellschaft, Lübeck
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Georg Philipp Schmidt von Lübeck
Gemälde von J. C. H. Hanson, 1849 (?)
Altonaer Museum
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Litterärisches
Gespräch
am Donnerstag, d. 26. Mai 2016, 19.30 Uhr
am Donnerstag, d. 26. Mai 2016, 19.30 Uhr
Bildersaal der
Gemeinnützigen Gesellschaft Lübeck Königstr.5
Vortrag von Dr.
Jürgen Schwalm
Da, wo du nicht bist, ist das Glück
Georg Philipp Schmidt
von Lübeck (1766-1849)
Leben und Werk
Ein Beitrag zum 250.
Geburtstag des Dichters
Da verlässt ein junger Mann Lübeck, um eine anständige Rolle
auf der Bühne des Lebens spielen zu können, studiert Theologie, Jura und
Heilkunde in Jena, promoviert zu Doktor der Medizin in Kiel und macht schließlich
eine erfolgreiche Karriere als Bankdirektor in Altona.
Da profitiert einer durch Protektion (u.a. durch Ludwig
Reventlow in Brahetrolleborg auf Fünen und den dänischen Finanzminister Ernst
Schimmelmann in Kopenhagen), befreundet sich mit Dichtern (u.a. mit Heinrich
Wilhelm von Gerstenberg und Christian Graf zu Stolberg) und wird selbst zum
Dichter, der wie jeder Autor unverwechselbar bleiben möchte und deshalb seinen
weit verbreiteten Nachnamen mit dem seiner Geburtsstadt ergänzt und schmückt: Georg
Philipp Schmidt von Lübeck.
Da lebte jemand in der Schiller- und Goethezeit, liebte und
wurde geliebt und nach dem Tode schnell vergessen und war doch einmal
volkstümlich, weil er in seiner Lyrik allein die Sprache des Herzens gelten
ließ. Kein Wunder, dass Schmidts schlichte Verse so gern vertont wurden. Des
„Fremdlings Abendlied“, dessen Melodie von Schubert stammt, hat gerade wegen
seiner hoffnungslos romantischen Schlusszeile alle Zeiten überdauert: „Da, wo
du nicht bist, ist das Glück“.
Der Referent berichtet von einem norddeutschen Dichter,
dessen erlebnisreiche Biografie uns noch heute zu fesseln vermag und sein Werk
an Leuchtkraft und Farbe überstrahlt.
- Der Eintritt ist
frei -
Freitag, 13. Mai 2016
Pfingsten 2016
Samstag, 7. Mai 2016
Löwenzahn
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Jürgen Schwalm: Pusteblume und Papillon, Fotobild,
2016
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Jürgen Schwalm
Löwenzahn
Erst sieht man nur Blattgrün,
in das kein Löwe den Zahn schlagen will,
dann Blütendottergelb
wie hunderttausend Wachtelspiegeleier,
und schließlich heißt es:
Puste sammeln für die Watteknäuel
mit den federleichten Fallschirmspringern.
(Aus dem Zyklus: Der Blütengarten)
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