Freitag, 3. August 2018

Schenkung













Am 22. Mai 2018 
übergab Jürgen Schwalm 
in Lübeck 
die umfangreiche Sammlung 
von Dokumenten, 
die er im Verlauf 
von fünfzig Jahren 
über seinen Urgroßvater, 
den Japanologen 
Prof. Dr. Johannes Justus Rein, zusammengestellt hatte, 
Jenny Heim 
als Schenkung 
für das Geographische Institut 
der Universität Bonn.  

Samstag, 28. Juli 2018

Das Runde muss ins Eckige

Jürgen Schwalm: “Der Turner”, Hinterglasmalerei, 2018



Das Runde muss ins Eckige

Jürgen Schwalm

Der Hampelmann

Der Kicker
verliert sein Schussbein
ganz nach rechtsaußen
und seinen Kopf
nach linksaußen -

Gelbe Karte!

Von jeder Partei
an der Strippe gezogen
ohne politische Orientierung
knallt sein Kopf
in den Korb - 

Eigentor!

Rote Karte!

(aus: Vernissage - Bilder einer Ausstellung)





Montag, 9. Juli 2018

Sommerpause!


"Andere Wirklichkeit" - Hainbuche (Boberger Niederung) gespiegelt - Foto: Hannah Huber



Die schönen Sommertage, 
die uns zur Zeit beglücken, haben mich ermuntert,   
mir einen von allen schnöden Verpflichtungen befreiten Urlaub zu gönnen. 

Ich wünsche allen meinen Freunden, 
dass sie sich wie ich für einige Wochen von ihren beruflichen oder privaten Belastungen lösen können, um zu neuen Ufern aufzubrechen 
und dabei belebende Impressionen und schöpferische Kräfte zu sammeln.

Euer Jürgen (Jorgos)

 

Samstag, 16. Juni 2018

LICHT UND SCHATTEN - Ein FEIERABEND zum Johannisfest 24.06.2018

Jürgen Schwalm: “Vegetation”, Antependium aus der Serie “Lux aeterna”, 2011



Auferstehungskirche Lübeck
Marliring 1
Sonntag, d. 24. Juni 2018, 17.00 Uhr

LICHT UND SCHATTEN
Ein FEIERABEND zum Johannisfest

mit
Till Karnstädt-Meißner
Jürgen Schwalm
Peter Wolff
und dem GosPopChor Lübeck

Jürgen Schwalm eröffnet seine Bilder-Ausstellung




Samstag, 9. Juni 2018

Neuerscheinung




Neuerscheinung. Jürgen Schwalm: Gläsernes Licht, Bilder aus drei Jahrzehnten 
Band 1 und Band 2,
mit insgesamt 157 farbigen Foto-Wiedergaben der Werke.
Arrangement und Layout: Marina Warnick.
Preis pro Band: 25.00 €.
Die Bücher können über die Mailadresse von Jürgen Schwalm
bestellt und bezogen werden.



Freitag, 1. Juni 2018

Arcimboldi an die Surrealisten






















Giuseppe Arcimboldi (1527-1593) “Der Gemüsegärtner” (um 1590). Das Bild zeigt einen dunkelgrünen Topf, der mit verschiedenen Gemüsesorten prall gefüllt ist. Durch eine Drehung des Bildes um 180 Grad wird aus dem Gemüsetopf ein grobschlächtiger, pausbäckiger Kopf.


Jürgen Schwalm

Arcimboldi an die Surrealisten

Ein Topf mit knackigem Gemüse
(später als Suppe verkocht)
 ist euere Visage.
 Ich war euer Gärtner
 das ganze Jahr hindurch.
Ich schob den Damen
gern auch Rosenblätter
in die Wangen.

Ihr aber steckt
eure  Mohrrübenfinger
immer wieder in meine Bildseiten,
verhunzt mein ganzes Kabarettprogramm
und gebt es als die eigene Erfindung aus.



 

Samstag, 26. Mai 2018

Vortrag von Dr. Jürgen Schwalm im Buddenbrookhaus Lübeck am 31.05.2018, 19:30 h

Ludwig Ewers’ Roman “Die Großvaterstadt” beginnt mit einer Waffenübung der Lübecker Bürgergarde im Jahre 1843. – Zinnfiguren von Peter Dangschat. – Sammlung: Jürgen Schwalm




Vortrag von Dr. Jürgen Schwalm
im Buddenbrookhaus Lübeck,
Donnerstag, d. 31. Mai 2018, 19.30 Uhr

Ludwig Ewers (1870-1946)
Leben und Werk
„Die Großvaterstadt“
Lübeck um 1850
Analyse eines Romans mit familiengeschichtlichen Bezügen


Der Journalist und Schriftsteller Ludwig Ewers, ein Jugendfreund Heinrich Manns, publizierte 1926 seinen Lübeck-Roman „Die Großvaterstadt“, der sich in seinem Umfang durchaus mit Thomas Manns „Buddenbrooks“ messen kann und auch den gleichen Zeitraum (Lübeck um die Mitte des 19.Jhs.) behandelt. Der Roman „Die Großvaterstadt“ besticht durch seine liebevoll-warme, durch Humor  aufgehellte  Atmosphäre und durch den Reichtum seiner inhaltlichen und sprachlichen Gestaltung, wobei auch plattdeutsche Dialoge nicht fehlen, die das Werk mit gemütvollem Lokalkolorit einfärben.
Nicht nur für Heinrich und Thomas Mann, auch für Ludwig Ewers war Lübeck „Herzensheimat“; deswegen fügt sich ein Referat über Ludwig Ewers und seinen Roman „Die Großvaterstadt“ so gut in die zur Zeit laufende Ausstellung des Buddenbrookhauses.
Alle Akteure des Romans haben historische Vorbilder, einige sind sogar mit denen in „Buddenbrooks“ identisch, doch Ewers veränderte die meisten Namen. Eine Hauptperson, die im Ewers-Roman als Jürgen Kruth agiert und in „Buddenbrooks“ Sigismund Gosch heißt, war Heinrich Schunck; und der Vater von Ludwig Ewers, Friedrich Ewers, heißt in der „Großvaterstadt“ Fritz Norrmann.  
Deshalb wird der Referent nicht nur den Lebenspuren des Autors Ludwig Ewers nachgehen. Er sah vielmehr seine Hauptaufgabe darin, eine „Entschlüsselungsliste“, ein „Who is who“ der in der „Großvaterstadt“ geschilderten Personen zu erstellen; diese kann über den Referenten bezogen werden. Denn die Schicksale der Lübecker, die einst das Leben in unserer Stadt mitbestimmt und bereichert haben, sollten bei der lohnenswerten Lektüre dieses Romans unter keinen Umständen vergessen werden.