Mittwoch, 10. Juli 2013

Mystische Rose







Text, Bild und Rezitation:
Jürgen Schwalm




Montag, 24. Juni 2013

280. "Literarischer Frühschoppen" im Alten Zolln, Lübeck, am 30.06.2013



Lübecker Autorenkreis und seine Freunde e.V.
Leitung und Moderation: Klaus Rainer Goll

280. „Literarischer Frühschoppen“ im Alten Zolln, Lübeck, Mühlenstraße 93/95
Sonntag, d. 30. Juni 2013,  10.30 Uhr, Vortrag um 11.00 Uhr

Dr. Jürgen Schwalm, Lübeck

„Ich soll auf meine besondere Weise berichten“ 


Ein Leben für die deutsch-französische Völkerverständigung 


Annette Kolb (1870-1967)



Georg Kolbe (1877-1947): Annette Kolb, Bronzekopf, um 1919

Annette Kolb  wurde in München als Tochter einer französischen Pianistin und eines bedeutenden bayrischen Gartenarchitekten geboren. Das von ihr selbst taktvoll kaschierte „offene Geheimnis“, die Tatsache nämlich, dass ihr Vater der illegitime Sohn eines Wittelsbachers war, ermöglichte der Überlebenskünstlerin Strategien und Einblicke, die sie auf eine ganz eigene, reizvolle und originelle Weise in ihre Dichtungen einfließen ließ.

Sie hatte durch ihre Herkunft zwei Vaterländer, Frankreich und Deutschland, wenn auch Deutschland für sie immer nur Bayern sein konnte und nicht Preußen. Streitbereit und konsequent ließ sie nie in ihren Bemühungen nach, sich für die Notwendigkeit deutsch- französischer Völkerverständigung einzusetzen.

Nach ihrer –eigenen Worten zufolge- „impressionistischen“ Methode, Fakten zu recherchieren, berichtete die Femme de lettres „auf ihre besondere Weise“ scharfsinnig und herzensklug, geistreich und humorvoll in einem von aparten Gallizismen  belebten Sprachduktus über die Themen, die sie bewegten.

Seit 1923 in Badenweiler ansässig, emigrierte die Vielgereiste 1933 nach Paris; 1941 musste sie nach New York fliehen. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie wieder in München.

Neben ihren Biographien über Mozart und Schubert sind es vor allem ihre stark autobiographisch gefärbten Romane „Das Exemplar“ (1913), „Daphne Herbst“ (1928) und „Die Schaukel“ (1934), auf denen der Weltruhm der Autorin beruht.
„Ihr Adel preist eine andere Welt, die Welt des Geistes.“ (Schwalm).

- Der Eintritt ist frei -




Samstag, 15. Juni 2013

Japanisches Lied




Japanisches Lied

Text und Bild: Jürgen Schwalm
Komposition und Interpretation: Christoph Klöhn




Donnerstag, 30. Mai 2013

Finissage Bilderausstellung von J. Schwalm "Fenster zum Licht"


Jürgen Schwalm: Skyline-Das Himmlische Jerusalem, Glasmalerei 2011


Auferstehungskirche Lübeck, Marliring 1
Sonntag, d. 23. Juni,  10.00 Uhr
Gottesdienst (Leitung: Pastor Matthias Liberman), anschließend
Finissage der Bilderausstellung von Jürgen Schwalm
 „Fenster zum Licht“
Jürgen Schwalm liest eigene Bild-Gedichte
Der Eintritt ist frei


Donnerstag, 9. Mai 2013

TIEFENWÄRTS - Archäologische Imaginationen von Dichtern

Jürgen Schwalm: "Der Spiegel der Erinnerung", Collage 1995


In die von Eva Kocziszky (Budapest) und Jörn Lang (Leipzig) herausgegebene Anthologie TIEFENWÄRTS  (Archäologische Imaginationen von Dichtern) wurden auch Gedichte aus den Griechischen Zeilen von Jürgen Schwalm aufgenommen. Der Band (176 Seiten mit 17 Farb- und 47 Schwarzweißabbildungen) erschien 2013 im Verlag Philipp von Zabern, Darmstadt/Mainz.


 

Samstag, 30. März 2013

LITTERÄRISCHES GESPRÄCH im Bildersaal der Gemeinnützigen, Lübeck



Jürgen Schwalm: Dunkle Stunde
Glasmalerei 2010



DR. JÜRGEN  SCHWALM

LITTERÄRISCHES GESPRÄCH
Im Bildersaal der Gemeinnützigen, Lübeck, Königstraße 5

Donnerstag, d. 25.April 2013,   
19.30 Uhr

„Erst Bücher, dann Menschen“
Zur Geschichte der Bücherverbrennungen


Vor achtzig Jahren, am 10. Mai 1933, starteten die Nationalsozialisten in Berlin und danach in allen größeren Städten Deutschlands mit theatralisch inszenierten Kampagnen und Aktionen öffentliche Bücherverbrennungen, bei denen diejenigen Autoren, die von der „Mitarbeit am Werk des nationalen Aufbaus“ ausgeschlossen werden sollten, in markigen „Feuersprüchen“ diffamiert und ihre Werke, die angeblich  „volksfremdes Gedankengut“  enthielten, auf Scheiterhaufen den Flammen übergeben wurden. Verbrannt wurden dabei auch die Schriften Heinrich Heines, der bereits 1821 in prophetischer Voraussicht die Folgen derartiger Maßnahmen erkannt hatte: „Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“.
Die Ereignisse von 1933 hatten nicht nur schwerwiegende Folgen für die betroffenen Autoren; Deutschland verlor seine bisherige international anerkannte Reputation als Kulturnation.

Aber dennoch waren diese Vernichtungsaktionen keine einmalige historische Ausschreitung. Kunst und Literatur, Religionen und Weltanschauungen, oft selbst wahre Hexenkessel brodelnder Provokation und Opposition, konnten schon immer Opfer einer Inquisition werden. Propagandistisch effiziente Eliminierungsmethoden hat es von jeher gegeben. 

Der Referent verfolgt die historischen Abläufe, die zu den Eskalationen von 1933 führten, und berichtet von Ereignissen, die mit Exzessen ähnlichen Ausmaßes endeten. Mit den neuen Mitteln der Kommunikationstechnik und der dadurch ermöglichten  Beschleunigung der Datenübermittlung wird es doktrinären Staaten und Institutionen zukünftig noch nachhaltiger gelingen, das überparteiliche Recht der freien Meinungsäußerung auszuschalten.  

-Der Eintritt ist frei-

Montag, 11. März 2013

Erinnerungsband Rückblenden / Frühe Tage




Soeben beendete ich die Niederschrift meines 
Erinnerungsbandes

Jürgen Schwalm 


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Frühe Tage

Kiel 1932-1939, Berlin 1939-1943, Schloss Rosenau 1943-1945
Typoskript, 109 S.

„Das Kind fragt nicht nach dem Wert oder Unwert der Dinge. Es spielt mit Glasscherben wie mit Edelsteinen. Es sieht in allem ein Geheimnis, ein Abenteuer, ein großes Versprechen. Es hält sich für unsterblich, es glaubt nicht an Kreuz und Tod. Es verachtet die Vernunft und die Realität und könnte deswegen den Erwachsenen zeigen, wie man überlebt.“